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Liebe Musikliebhaber,

in der 7. Saison unserer Konzertreihe „Die vier Jahreszeiten – Barock in Burgdorf“ wollen wir etwas wagen. Indem wir Grenzen überschreiten und aus dem Gewohnten ausbrechen. Zunächst einmal im geographischen Sinne: So blicken wir zu unseren Nachbarn nach Osten, etwa nach Böhmen und nach Polen. Wir konfrontieren die jüdische mit der christlischen Musiktradition. Schließlich verlassen wir Europa, überqueren den Ozean und erschließen uns die Barockmusik Südamerikas.
Und das ist längst noch nicht alles. Wir lassen auch solche Grenzen hinter uns, welche ganze Epochen und Musikstile definieren. Indem wir zeitweilig verschwundene geglaubte historische Instrumente mit modernen Instrumenten zu etwas Neuem zusammenfügen, entstehen ungekannte barocke Klangwelten.

Programminfo 2018/2019

Saison 2019/2020:

Liebe Musikliebhaber,

in der Barockmusik spielt die Darstellung der Affekte die zentrale Rolle: Gefühlsregungen wie Liebe, Wut, Trauer und Hass werden in einem bis dahin nicht gekannten Maße stilisiert. Weil die Dichtung den ersten Rang unter den Künsten einnimmt, fällt dem Gesang eine besondere Bedeutung zu. Das führt rasch zur Anerkennung des Melodramas.

Gleichzeitig erfährt die Instrumentalmusik Anfang des 17. Jahrhunderts eine rasante Entwicklung. Die Komponisten fragen sich: Lassen sich Gefühle auch mit Instrumenten ausdrücken? Und falls ja, welches Instrument vermag welche Affekte zu erzeugen? Unsere achte Saison liefert Ihnen Antworten auf diese Fragen. Unter der Überschrift „Leidenschaften“ präsentieren wir großartige Musiker und mitreißende Interpretationen. Erstmals erleben Sie einen Countertenor im Burgdorfer Schloss.Die Saison 2019/20 widmen wir Frau Prof. Inge Behr, die im August 2018 von uns ging. Sie hat unsere Barockreihe initiiert und uns von Beginn an unterstützt mit ihrem bestechenden Intellekt und ihrer ansteckenden Leidenschaft für die Musik. Danke, Inge Behr!

Herzlichst, Ihre Laura Dalla Libera

Künstlerische Leitung

Programminfo 2019/2020